Global, nicht (Haupt-) programmübergreifend (V.P.)

Mit der Kennung "V.P. ..." ist es möglich, eigene Variablen zu definieren, die nach dem Anlegen in der aktuellen Programmebene und in allen weiteren Programmebenen bekannt sind (global), aber nicht über das Hauptprogrammende hinweg gültig sind. V.P.-Variablen können Werte im REAL-Format zugewiesen werden.

V.P.<FREE_DEF>                                                         globale, nicht programmübergreifende Variable

<FREE_DEF>

Willkürlich gewählter Name, der aus beliebigen Zeichen (außer Leerzeichen, Tabulatoren, Kommentaren, Vergleichsoperatoren, mathematischen Operatoren, eckigen Klammern) bestehen kann.

Programmierbeispiel

prg_example

Global, nicht (Haupt-) programmübergreifend (V.P.)

Anlegen der Variable V.P.VAR_5 und Initialisieren mit dem Wert 20. Danach Geradeninterpolation in X-Richtung mit dem Wert der Variable, also 20.

:

#VAR

  V.P.VAR_5

#ENDVAR

:

N10 V.P.VAR_5 = 20

N20 XV.P.VAR_5

:

oder

:

#VAR

  V.P.VAR_5 = 20

#ENDVAR

:

N20 XV.P.VAR_5

:

Die maximale Anzahl eigendefinierter, nicht programmübergreifender Variablen ist fest vorgegeben [6]-6-21. Beim Programmstart werden sämtliche Namen und Werte von V.P.-Variablen gelöscht.