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VDI/VDE Statusbericht 2020: Standpunkte und Thesen zum Thema "Simulation und Digitaler Zwilling im Anlagenlebenszyklus"

Bild: © VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.; Chesky/shutterstock.com

Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) hat einen neuen Statusreport herausgegeben, der das Zukunftsbild der Simulation im Zusammenhang mit dem Digital Twin beleuchtet. Zudem wurden daraus resultierende Anforderungen an die Weiterentwicklung von Methoden, Werkzeugen und Technologien für die Simulation formuliert. Christian Scheifele, M.Sc., Leiter F&E Simulationstechnik, ist Co-Autor des Papiers.

Der Begriff "digitaler Zwilling" hat dem etablierten Themengebiet "Modellierung und Simulation"  neue Aufmerksamkeit verschafft. Ein wichtiger Aspekt des digitalen Zwillings von Anlagen, Maschinen oder ihrer Komponenten ist die Kombination von

  • Modellen, die während des Lebenszyklus entwickelt und für verschiedenste Zwecke angewendet werden und
  • Daten, die während des Engineerings, der Inbetriebnahme oder im Betrieb entstehen.

Hierdurch ergeben sich zum einen neue Anforderungen an die Methoden und Werkzeuge für die Modellierung und Simulation. Zum anderen erfahren die Ingenieurtätigkeiten nicht nur für die virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) sondern in allen Lebenszyklusphasen dadurch neue Impulse.

Der Statusreport beschreibt ein Zukunftsbild für die Entwicklung der Simulation im Zusammenhang mit dem digitalen Zwilling als eine vielfältig anwendbare Technologie. Zudem formuliert er daraus resultierende Anforderungen an die Weiterentwicklung von Methoden, Werkzeugen und Technologien für die Simulation.

Der vollständige Statusreport ist auf der Website der VDI/VDE-GMA kostenfrei zum Download verfügbar.