Netzwerk
In den 24 Jahren ihres Bestehens hat sich das Netzwerk der ISG stetig erweitert.
Vor allem im Bereich der Forschung und Entwicklung arbeitet die ISG mit einigen Universitäten und Instituten eng zusammen. So ist es uns möglich, bei vielen Neuentwicklungen vorne mit dabei zu sein.
ISG engagiert sich außerdem in diversen Vereinen und Verbänden, in denen ein regelmäßiger fachlicher Austausch stattfindet
Aufgrund der vielen langjährigen Kontakte zu ihren Partnern (= Unternehmen) hat die ISG auch hier Verbindungen geknüpft, die dazu führen, dass wir genau wissen, was am Markt benötigt wird.
Universitäten und Institute
Universität Stuttgart – Institut für Steuerungstechnik und Werkzeugmaschinen (ISW)
www.isw.uni-stuttgart.de
Das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) wurde 1965 unter der Bezeichnung "Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen B" an der Universität Stuttgart eingerichtet und entwickelte sich in der Folgezeit unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. G. Stute zu einem der anerkanntesten Forschungsinstitute auf seinem Gebiet. Nach dem unerwartet frühen Ableben seines Begründers im Jahre 1982 wurde Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. G. Pritschow zu seinem Nachfolger berufen, der das Institut von 1984 bis 2005 leitete. Im Herbst 2005 übernahm Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl den Posten als geschäftsführender Direktor.
Im Laufe des über 40jährigen Bestehens konnten die Forschungsschwerpunkte sowie die Anwendungsgebiete ständig erweitert werden. Dabei liegt der Leitgedanke in der Entwicklung und in der Anwendung steuerungstechnischer und anderer rechnergeführter Mittel zur Lösung von Automatisierungsaufgaben. Die themenbezogene Gliederung des Instituts in drei Fachbereiche gibt zugleich einen Überblick über die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte. Wesentlich ist die enge Verzahnung und eine über die Bereiche "Steuerungstechnik", "Mechatronik" sowie "Antriebs- und Maschinentechnik" reichende Projektbearbeitung.
Das Institut fühlt sich gleichermaßen der grundlagenorientierten Forschung und der anwendungsbezogenen Entwicklung verpflichtet, woraus sich die erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit öffentlichen Projektträgern als auch mit der Industrie ableitet.
Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden
Verein der Freunde des ISW e.V.
Der Verein der Freunde sieht seine Aufgabe in der Förderung vor allem in der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Steuerungstechnik von Werkzeugmaschinen und der Fertigungstechnik, in der Förderung des wissenschaftlichen Gedankenaustausches auf diesem Gebiet mit Personen und Unternehmungen aller Art, in der Förderung des namengebenden Institutes sowie in der Förderung von Veranstaltungen zur Zusammenführung von Kultur und Technik.
Heute hat der 1976 gegründete Verein 185 Mitglieder, die meisten davon ehemalige Mitarbeiter des ISW - viele von ihnen zwischenzeitlich „Entscheider“ in ihren jeweiligen Firmen.
Vorstandsvorsitzender ist seit 1997 Dr.-Ing. Gerhard Krebser, Technischer Leiter bei der Fa. Gleason-Pfauter Maschinenfabrik GmbH.
Stellv. Vorsitzender ist seit 2006 Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Geschäftsführender Direktor des Insituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) und Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA).
Geschäftsführer ist seit 2000 Dr.-Ing. Dieter Scheifele, Geschäftsführender Gesellschafter der ISG-Industrielle Steuerungstechnik GmbH.
Ethercat Technology Group
www.ethercat.org
Die EtherCAT Technology Group ist das Forum in dem Hauptnutzer aus verschiedenen Industrien und führende Automatisierungslieferanten ihre Kräfte vereinen, um die EtherCAT-Technologie zu unterstützen, zu fördern und voranzutreiben.
EtherCAT ist eine offene Technologie. Die EtherCAT Technology Group repräsentiert diesen Ansatz und stellt sicher, dass jedes interessierte Unternehmen EtherCAT einführen und einsetzen kann. Gleichzeitig strebt die EtherCAT Technology Group an, die Kompatibilität von EtherCAT durch das Definieren von funktionalen Anforderungen, Konformitätstests und Zertifizierungsvorgängen sicherzustellen. Ziel der Technology Group ist es, sicherzustellen dass die EtherCAT Technologie die Anforderungen des größtmöglichen Anwendungsbereichs erfüllt und übertrifft. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich die Gruppe aus führenden Steuerungs- und Applikationsexperten von Maschinenbauern, Systemintegratoren, Endnutzern und Automationslieferanten zusammen, die sowohl qualifiziertes Feedback bezüglich der Anwendung der existierenden Technologie als auch Vorschläge für künftige Spezifikationserweiterungen zur Verfügung stellen. Die EtherCAT Technology Group organisiert regelmässige Nutzer- und Verkäufermeetings in welchen die neuesten EtherCAT Entwicklungen vorgestellt, bewertet und diskutiert werden.
OSADL
www.osadl.org
Ziel des Open Source Automation Development Lab (OSADL) ist die Förderung und Unterstützung der Nutzung von Opensource Software im Zusammenhang mit Maschinen- und Anlagensteuerungssystemen. Grundsätzlich strebt OSADL danach, diese Industrien in der Weise zu unterstützen, wie z.B. Linux Industrien unterstützt, die Rechenzentren, Desktop und mobile Systeme zur Verfügung stellen.
PLCopen
www.plcopen.org
PLCopen ist eine verkäufer- und produktunabhängige weltweite Vereinigung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die führende Organisation zu sein, die auf dem Feld der Steuerungsprogrammierung Aufgaben löst und die Nutzung von internationalen Standards auf diesem Feld unterstützt. Zu diesem Zweck hat PLCopen verschiedene technische und verkaufsfördernde Komitees.
Eine der Hauptaktivitäten von PLCopen ist fokussiert rund um IEC 61131-3, den einzigen weltweiten Standard für industrielle Steuerungsprogrammierung. Dieser vereinheitlicht durch die Standardisierung der Programmierschnittstelle die Art und Weise wie industrielle Steuerungen gestaltet und bedient werden. Eine Standardprogrammierschnittstelle erlaubt es Personen mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlichen Fähigkeiten verschiedene Programmelemente in verschiedenen Abschnitten des Software-Lebenszyklus herzustellen: Spezifikation, Design, Umsetzung, Test, Installation und Wartung. So hängen alle Teile an einer gemeinsamen Struktur und arbeiten harmonisch zusammen. Der Standard umfasst die Definition einer Sprache des Funktionsablaufplans (SFC), die für die Strukturierung der internen Organisation eines Programms benutzt wird und vier vollständig kompatible Programmiersprachen: Befehlsliste (IL), Kontaktplan (LD), Funktionsblockdiagramm (FBD) und strukturierter Text (ST). Durch Zerlegung in logische Elemente, Modularisierung und moderne Softwaretechniken ist jedes Programm strukturiert, was seine Wiederverwendbarkeit erhöht, Fehler reduziert sowie die Programmier- und Nutzungsfähigkeit erhöht.
PLCopen wurde 1992 gegründet, der Hauptsitz befindet sich in den Niederlanden mit weiteren Niederlassungen in den USA, Japan und China.
SERCOS
www.sercos.de
SERCOS III ist eine offene, herstellerunabhängige und frei verfügbare Technologie. Dieser Grundsatz wird seit 1990 in der weltweit tätigen Nutzerorganisation SERCOS International e. V. gelebt. Sie versteht sich nicht nur als Interessenten- Netzwerk, sondern vor allem als aktives, effizientes und offenes Forum für engagierte Experten, Interessenten und Förderer.
Die älteste internationale Interessengemeinschaft für Echtzeit-Kommunikation vereint das Experten-Know-how von weltweit über 60 Mitgliedsorganisationen.
Tochtergesellschaften bestehen in Nordamerika und Japan. Geschäftsstellen sind in Deutschland, USA, Japan und China eingerichtet.
In den Arbeitskreisen der SERCOS-Organisation sind ständig 15-20 Firmen mit entsprechenden Experten vertreten. Um die verschiedenen Aktivitäten zu koordinieren, trifft sich regelmäßig das SERCOS Steering Committee (SSC), in dem alle Arbeitskreisleiter vertreten sind.
Industrial Consortium SimTech e.V.
www.simtech.uni-stuttgart.de
Das Industrial Consortium SimTech fördert die Wissenschaft und Bildung auf dem Gebiet der Simulationstechnologie. Firmen, öffentliche Institutionen und die Experten des Exzellenzclusters SimTech vernetzen sich im Rahmen dieser Plattform um Wissen und Erfahrungen auszutauschen und neue Entwicklungstrends anzustoßen.
SimTech - von isolierten numerischen Ansätzen zu einer integrativen Systemwissenschaft
Simulationstechnologien sind im 21. Jahrhundert unentbehrlich geworden, sie durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Mit der Auszeichnung des Stuttgarter Clusters „Simulation Technology“ mit dem Exzellenzsiegel der gemeinsamen Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, werden die Forschungsleistungen auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet anerkannt und gefördert. Der Cluster ist für die Zeit seiner Förderung in das Stuttgart Research Centre for Simulation Technology integriert, der Plattform für die effiziente und umfassende Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden und Anwendungen auf allen Gebieten der Modellierungs- und Simulationswissenschaften.
VDMA
www.vdma.de
Der VDMA vertritt 3.000 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Investitionsgüterindustrie und ist damit einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Industrieverbände in Europa.
Der Maschinen- und Anlagenbaubau ist eine Schlüsseltechnologie und der Motor für die Wirtschaft. Mit einem Umsatz von rund 190 Milliarden Euro (Stand: 2007) und 962.000 (Stand: Sept. 2008) Beschäftigten gehört der Maschinen- und Anlagenbau zu den größten Branchen und wichtigsten Arbeitgebern in Deutschland. Die Produkte und Dienstleistungen des Maschinen- und Anlagenbaus genießen weltweit hohes Ansehen. Rund zwei Drittel der deutschen Produktion gehen in den Export.
Im VDMA bildet sich die gesamte Prozesskette ab - von der Komponente bis zur Anlage, vom Systemlieferanten über den Systemintegrator bis zum Dienstleister. Wir spiegeln die vielfältigen Kunden-Lieferanten-Beziehungen entlang der Wertschöpfungskette wider und ermöglichen eine branchenspezifische wie übergreifende Zusammenarbeit.





